Projektstatus: In Arbeit

DiCaMa

Wir entlasten Krebspatient*innen mit einem intuitiven und modularen Krebsmanagement.

Christian Schulz, Christoph Speier, Sebastian Schroth, Jonas Jung, Sebastian Schneider, Dennise Cepeda
#Runde8  #Anwendungen  #Gesundheit 

Welches Problem willst du mit deinem Projekt lösen?

Die Diagnose Krebs bedeutet nicht nur viele Sorgen, sondern oft auch einen zweiten Vollzeitjob: Krebsmanager*in. Die Arbeit und der Organisationsaufwand rund um die Erkrankung rauben Zeit und Energie.

Digitale Lösungen sollen hier Lebensqualität stiften und Arbeit abnehmen, aber leider haben sich im komplexen Umfeld Krebs mit kommerziellen Apps viele Insellösungen für einzelne Krebserkrankungen und Probleme entwickelt. In der Folge müssen Patient*innen verschiedene Apps nutzen, um ihre Krankheit zu managen. Das verschenkt Potential für smarte Lösungen. Außerdem müssen User*innen oft zahlreiche Daten preisgeben.

Wie löst dein Projekt das Problem?

DiCaMa will Patient*innen in ihrer schwierigen Situation mit einer digitalen, modularen sowie intuitiven Open-Source-Lösung unterstützen und dabei volle Datenhoheit gewährleisten. Dabei soll jede Phase der Erkrankung von der Diagnose, über die Therapie bis hin zur Remission oder palliativen Betreuung angesprochen werden.

Der Kern soll, ähnlich wie beim Betriebssystem Linux, die Möglichkeit schaffen, Module zielgenau für individuelle Bedürfnisse anzupassen. Jede*r kann am offenen Entwicklungsprozess teilhaben. Datenhoheit wird durch Systemdesign und Transparenz gewährleistet.

An wen richtet sich dein Tool?

Zielgruppe sind zunächst v. a. junge Krebserkrankte und deren Angehörige. Im Rahmen der Förderung durch den Prototype Fund liegt der Fokus auf der Diagnose Darmkrebs.