Projektstatus: In Arbeit

Trust Ping - secure connections, for people with cancer

Wir ermöglichen einen geschützten Austausch für Menschen mit Krebserkrankungen.

Anke Nowottne, Stefan Otte, Ulf Schöneberg
#Runde7  #Anwendungen  #Gesundheit 

Welche gesellschaftliche Herausforderung adressiert euer Prototyp?

Menschen mit Krebs befinden sich in einem besonders verletzlichen Zustand. Häufig sehen sie sich gezwungen, auf der Suche nach Informationen und Austausch die eigene Privatsphäre zu vernachlässigen und sensible Daten zu veröffentlichen. Aber Austausch und Unterstützung sind wichtig: In Studien konnte belegt werden, dass Selbsthilfe die Gesundheitskosten senkt und Menschen, die sich aktiv und informiert ihrer Krankheit stellen, bessere Prognosen haben. Wir wollen aktiven Austausch ermöglichen, ohne die Privatsphäre der Einzelnen zu verletzen.

Wie geht ihr das Problem an?

Trust Ping ist eine App, die nach wählbaren Kriterien (Diagnose, Therapie, Lebenssituation) Gesprächspartner*innen findet und einen sicheren Austausch via Chat ermöglicht. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Daten der Nutzer*innen nicht frei zugänglich sind, die Kommunikation privat bleibt und keine personenbezogenen Daten gespeichert werden.

An wen richtet sich euer Tool?

Zentrale Zielgruppe für den Piloten sind junge Erwachsene mit Krebs und deren Angehörige. Die unvorhergesehene Konfrontation mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung führt oft bei jüngeren Erkrankten zu einer sozialen Isolation, denn sie fühlen sich aufgrund des Altersunterschieds schlechter in klassischen Selbsthilfegruppen vertreten. Das Prinzip von Trust Ping lässt sich auf andere Erkrankungen oder sensitive Informationsfelder (politische Aktivitäten, Menschenrechte etc.) übertragen und eröffnet somit weitere Perspektiven.