Projektstatus: In Arbeit

quarano

Wir entlasten Gesundheitsämter und machen die von ihnen erfassten Daten leichter verfügbar.

#wirvsvirus 

Welches Problem im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie möchtet ihr mit eurem Projekt lösen?

Die Gesundheitsämter haben bei der Umsetzung der RKI-Empfehlungen zur Fallüberwachung (zwei Telefonate pro Tag und Fall) Schwierigkeiten aufgrund der hohen Fallzahlen und des Personalmangels während einer Epidemie. Wenn ein Telefonat in 5 Minuten erledigt ist, so braucht es doch je eine*n Mitarbeiter*in, um 48 Fälle korrekt zu betreuen.

Die Behörden haben zudem noch keine einheitliche Möglichkeit, die entstandenen Daten schnell zu filtern, um für symptomatisch kritische Fälle eine passende Betreuung zu veranlassen. Weiterhin gibt es keinen geschlossenen digitalen Ablauf, der es dem RKI ermöglicht, die aktuelle Lage der Pandemie in Deutschland in Echtzeit zu bewerten.

Wie geht ihr das Problem an?

Wir bauen eine Open-Source-Dokumentations- und Verwaltungsplattform für das Epidemie-Management in Gesundheitsämtern. Als “Administration as a Service” bietet quarano eine Open-Source-Webapplikation zur Prozessautomatisierung bei Gesundheitsbehörden. Die Dokumentation der Verläufe von Infizierten und deren Kontaktpersonen in Quarantäne bzw. häuslicher Isolation werden durch eine Webanwendung abgebildet, die schnell und intuitiv in den vorhandenen Prozess der Gesundheitsämter integriert werden kann und somit für Entlastung sorgt.

An wen richtet sich das Tool?

Die Zielgruppe sind Gesundheitsbehörden und Gesundheitsämter in Deutschland, deren Mitarbeiter*innen durch unser Tool entlastet werden. Wir versuchen, über die Landesregierungen und den Bund an die Gesundheitsämter heranzutreten.

Team

Teamlead: Biere Ferdinand

Teammitglieder: Thorsten Heilig, Patrick Otto, Ulrich Kolzenburg, Mira Manger, Matthias Reiß, Daniel Reichler, Sebastian Klute, Carsten Lang u. a.