Projektstatus: In Arbeit

Print4Life

Wir sorgen für eine Verfügbarkeit von Atemmasken mittels 3D-Druck.

#wirvsvirus 

Welches Problem im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie möchtet ihr mit eurem Projekt lösen?

Die Wertschöpfungsketten globaler Unternehmen sind geprägt von einer hohen Komplexität und damit in Krisenzeiten anfälliger für Störungen. In der Corona-Krise hat sich gezeigt, dass herkömmliche Lieferwege von dringend benötigten Produkten wie Atemmasken

stocken oder vollständig zusammenbrechen können. Viele Ersatzteile und Hilfsmittel können mithilfe additiver Fertigungsmethoden, d. h. im 3D-Druck, ganz oder teilweise hergestellt werden. Obwohl 3D-Drucker vielen Menschen zur Verfügung stehen, fehlt es an einer Möglichkeit, diese Kapazitäten zentral zu verwalten. Print4Life soll kurzfristige Engpässe in der Hilfsmittelversorgung zu überwinden.

Wie geht ihr das Problem an?

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Online-Plattform, über die die  Fertigungskapazitäten der Maker-Community für gemeinnützige Zwecke nutzbar gemacht werden kann. Hilfsbedürftige Personen oder Organisationen können dort Fertigungsaufträge erteilen und Maker können sich bereit erklären, diese Aufträge ganz oder teilweise anzunehmen. Die Plattform gibt eine detaillierte Übersicht über den aktuellen Fertigungsstand des Auftrags und ermöglicht so eine Abschätzung der Fertigungsdauer. Maker erhalten eine Übersicht über angenommene Aufträge und können benötigte Dateien und Beschreibungen abrufen. Häufig benötigte Teile können als Vorlage eingebaut und leicht zur erneuten Fertigung ausgewählt werden.

An wen richtet sich das Tool?

Die Plattform führt Maker mit Einrichtungen zusammen, die einen Bedarf an additiv zu fertigenden Hilfsmitteln besitzen. Somit bedient sie zwei separate Zielgruppen. Die Zielgruppe der Einrichtungen umfasst aktuell im Schwerpunkt Gesundheitseinrichtungen (u. a. Krankenhäuser, Alters- und Pflegeheime). Auf Seite der Maker-Community spricht Print4Life Privatpersonen ebenso an wie FabLabs und MakerSpaces.

Durch die internationale Umsetzbarkeit wären Reichweite und gesellschaftliche Nutzen zudem nicht auf Deutschland begrenzt.

Team

Teamlead: Ian Pösse

Teammitglieder: Ian Pösse, Natascha Koch, Martin Hamann, Max Manten, Marco Gabrecht, Bjarne Andersen, Patrick Liebmann, Marcel Sauer