Meine Stadt Transparent

Konstantin Schütze , Tobias Hößl  

Welches Problem willst Du mit Deinem Projekt lösen?

Alle großen Städte und viele Gemeinden verwalten ihre gesamte Ratsarbeit in sogenannten Ratsinformationssystemen, zu denen es in der Regel auch einen öffentlichen Zugriff gibt. Leider sind fast alle dieser Systeme veraltet und für Bürger und Politiker gleichermaßen schlecht zu bedienen, weshalb es einige Initiativen gab und gibt, die alternative System entwickelt haben. Diese sind zwar oft beliebter als die Originalsysteme, haben jedoch Probleme wie eine zu starke Anpassung an eine Stadt, veraltete Software, dem Fehlen entscheidender Funktionen und natürlich chronischem Zeitmangel. Was fehlt ist eine moderne Plattform, die flexibel einsetzbar und für jedermann leicht zu bedienen ist.

Wie löst Dein Projekt das Problem?

In diesem Projekt soll der Prototyp eines neuen Ratsinformationssystems (RIS) entwickelt werden. Es geht dabei explizit nicht darum, ein nur in einer Stadt einsetzbares System zu konzipieren, sondern eine konkrete Plattform zu schaffen, die man mit geringem Aufwand an die eigenen Erfordernisse anpassen kann. Das System soll dabei eigenständig funktionieren, wobei sich beliebige Datenquellen importieren lassen. Zentral ist neben einer leicht verständliche Weboberfläche eine mächtige Suche, da sonst die schiere Zahl an Dokumenten eine effektive Recherche verhindert. So gibt es z.B. allein im Münchner RIS über 180.000 Dokumente. Den Bedarf für eine solche Plattform zeigen die Projekte München Transparent, kleineanfragen.de und Politik bei Uns. Diese haben täglich jeweils mehrere hundert Nutzer und erhalten viel positives Feedback von Bürgern, Politikern, Verwaltungsmitarbeitern und Journalisten. Ein wichtiger Aspekt dieses Projekts ist daher auch der regelmäßige Austausch mit potentiellen Nutzern.

An wen richtet sich Dein Tool?

  • Bürger bekommen einen nutzerfreundlichen Zugang zu relevante Informationen
  • Politikern und Verwaltungsmitarbeitern wird die tägliche Arbeit erleichtert
  • Datenjournalisten erhalten einen sowohl für Menschen als auch für Maschinen verständlichen Zugriff auf einen riesigen Datensatz
Logo: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Logo: Open Knowledge Foundation Deutschland