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Open Source Push-Service für Android-Apps

Marcus Hoffmann  

Welches Problem willst Du mit Deinem Projekt lösen?

Bisher ist die einzige Möglichkeit, auf einfache Weise Push-Benachrichtigungen für Mobile Apps zu senden,die Nutzung von
entweder Googles oder Apples Push-Diensten. Diese erfordern einerseits die Nutzung von proprietären Systemdiensten und Bibliotheken,andererseits erlauben sie den großen Plattformen das Sammeln der Metadaten aller Push-Nachrichten. Selbst wenn die App den Inhalt der gesendeten Nachricht verschlüsselt, können über die Analyse der Metadaten Rückschlüsse auf das Kommunikationsverhalten von Nutzern gezogen werden. Außerdem machen diese alle Apps abhängig von eigenen Nutzungsbedingungen.

Wie löst Dein Projekt das Problem?

Push-Benachrichtigungen funktionieren, indem das Smartphone eine langlebige Verbindung zu einem Server aufbaut und diese durch das gelegentliche senden von “Keepalive”-Paketen aufrecht erhält. Der (Push-)Server ordnet einzelne aktive Verbindungen den Clients zu und schickt bei Bedarf über die offene Verbindung eine Benachrichtigung an den/die EmpfängerIn. Der Client wirddurch die eingehenden Datenpakete aus dem Sleep-Mode geweckt.
Im Rahmen des Projekts soll eine Android-Library zusammen mit einer Server-Komponente entwickelt werden, welche von App-Entwickler*innen in bestehende Apps integriert werden können. Die Android-Library kümmert sich um das Aufrechterhalten der Verbindung und Registrierung des Clients. Die Serverkomponente stellt eine Schnittstelle für App-Entwickler*innen bereit, um mobilen Endgeräten Push-Nachrichten senden zu können. Die Entwicklung der Schnittstellen (Client-Lib und Push-Server-API) erfolgt
in Anlehnung an Googles FCM-Dienste.

An wen richtet sich Dein Tool?

Das Projekt besteht einerseits aus einer Android-Library als Alternative zu Googles proprietären FCM-Bibliotheken und andererseits aus einer Server-Komponente und API. Die Zielgruppe sind Open-Source-Projekte, die Push-Benachrichtigungen integrieren wollen, ohne eine weitere projektspezifische Lösung selbst entwickeln zu müssen.

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