Project status: In Arbeit

Local Emission Framework

Wir verhelfen Kreisen, Städten und Kommunen zu einer effizienten Kommunikation ihrer Klimastrategien.

Frederik Timme, Niklas Stein, Florian Edelkötter, Tino Rohmund
#Round9  #Anwendungen  #Umwelt/Nachhaltigkeit 
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Welche gesellschaftliche Herausforderung adressiert euer Prototyp?

Der Klimawandel ist die Herausforderung unserer Generation und erfordert Verhaltensänderungen von jedem Mitglied der Gesellschaft. Aktuell entwickeln viele Städte unabhängig voneinander eigene Strategien zur Umsetzung der vom Bund vereinbarten Klimaziele. Das Local Emission Framework (LEF) bietet ein Open-Source-Portal zur Visualisierung.

Strategien, Ziele und Maßnahmen und die zugehörigen Informationen über den Klimawandel direkt vor der eigenen Haustür können so für Bürger*innen auf einen Blick dargestellt werden.

Dies ermöglicht eine einfachere Kommunikation zwischen Städten und Städten, Bürger*innen und der kommunalen Verwaltung sowie zwischen Bürger*innen und Bürger*innen und erlaubt somit mehr Partizipation und eine effizientere Umsetzung.

Wie geht ihr das Problem an?

Das LEF gibt es als Portal und als eingebettete Version. Wer sich einfach einen Überblick über mehrere Städte verschaffen möchte, kann dies am Handy oder im Browser auf portal.emission-framework.org tun. Außerdem haben Städte die Möglichkeit, die gleichen Informationen auf ihren Webseiten einzubetten. Alle Abschnitte (sogenannte Widgets) bieten Informationen zu je einer Frage.

Offen verfügbare Daten wie zum Beispiel historische Wetterdaten vor Ort werden von uns dynamisch verknüpft und können so direkt für jede Kommune dargestellt werden. Zudem können Städte ihre Klimaziele hinzufügen und als Zeitstrahl darstellen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zu jedem Ziel bereits durchgeführte oder geplante Maßnahmen und Veranstaltungen hinzuzufügen.

Weitere aktuelle klimarelevante kommunale Daten können in einem anpassbaren Widget ebenfalls anschaulich dargestellt werden.

An wen richtet sich euer Tool?

Die Lösung richtet sich an Kreise, Städte und Kommunen, die zugleich Sichtbarkeit und Effizienz der kommunalen Klimastrategie optimieren wollen und dabei eine nachhaltige und sichere Open-Source-Lösung einsetzen möchten.

Über initiale Leuchtturmprojekte in ausgewählten Kommunen – hierfür bieten sich beispielsweise “Masterplan-Kommunen” der Masterplanrichtlinie des Umweltbundesamtes an – kann das System evaluiert werden und anschließend in anderen Städten etabliert werden.