Project status: Im Einsatz

GREMIEN

Wir sind eine Plattform zur Diskussion konkreter politischer Vorhaben.

Magnus Rembold
#Round3  #Demokratie  #Plattformen 
gremien1

Worum geht es in deinem Projekt?

Es geht um die Stärkung der Demokratie. Um die Möglichkeit, alle Menschen zu den wichtigen Vorhaben der Politik mitsprechen zu lassen, in Bundestag, Landtagen, Kreistagen, Gemeinderäten und sonstigen demokratischen Gremien. Und das digital per Web-Plattform. Dort sollen tatsächliche aktuelle politische Vorhaben im Orginaltext veröffentlich werden und jeweils ein Pro-Contra-Forum für die Debatte bereitgestellt werden. Mit einer Crowd-Moderation und -strukturierung stellt die Plattform eine sachliche, zielführende Diskussion sicher. Dadurch soll wieder mehr Interesse für Politik und Demokratie erzeugt und Grundlagen für bessere Entscheidungen geschaffen werden.

Warum ist das wichtig?

Umfragen zufolge schwindet das Vertrauen der BürgerInnen in politische Institutionen und es gibt einen starken Wunsch nach mehr Beteiligungsmöglichkeiten (81% der Menschen wünschen sich mehr politische Beteiligung; Bertelsmann, 2011). Die Web-Plattform soll diese Beteiligung ab Herbst 2018 für alle NutzerInnen in einfacher und direkter Art im Browser auf allen Geräten einräumen. Ich möchte damit eine sachorientierte Debatte weg von Stimmungen und Personen zu den tatsächlichen politischen Inhalten leiten und damit bessere Lösungen im gesellschaftlichen Zusammenhalt ermöglichen.

Wie funktioniert das genau?

Jeder Mensch kann auf der umgesetzten Web-Plattform mit wenigen Klicks zu jedem Vorhaben eines demokratischen Gremiums ein Pro-Contra-Forum generieren. Dazu wird die Vorlage und eventuelle Zusatzdokumente veröffentlicht und die Forum-URL kann dann beliebig verteilt werden.

Alle NutzerInnen können nun Argumente verfassen und weiterführende Inhalte publizieren. Durch die NutzerInnen werden die Inhalte bewertet und gewichtet. Dazu soll ein Mechanismus für teilnehmerbasierte Moderation eingebaut werden, der sachliche Argumentationen ohne explizite Redaktion und ohne Störfeuer von Trollen ermöglicht.

Vor der tatsächlichen Abstimmung können die Nutzer ein Meinungsbild abstimmen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wird dann an die im Gremium entscheidenden Mitglieder gesendet. Sie können somit auf eine wesentlich breitere Argumentation zurückgreifen und hoffentlich besser entscheiden.