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GeoHub

Adrian Stabiszewski  

Welches Problem willst Du mit Deinem Projekt lösen?

In Open Street Map können nicht alle Geo-Daten gespeichert werden, wie zum Beispiel Daten über gebührenpflichtige Parkzonen oder Wasserversorgungsgebiete. Journalisten, die für einen Artikel nur bestimmte Gebiete oder Straßenzüge hervorheben wollen, müssen diese im Moment mühsam in Grafikeditoren nachzeichnen. Diese nachgezeichneten Karten sind nicht sehr präzise und nur sehr schlecht für die Wiederverwendung in neuen Daten geeignet, weil sie als Grafik vorliegen.

Wie löst Dein Projekt das Problem?

Mit dem Geohub soll ein Web-Tool geschaffen werden, welches es dem Nutzer erlaubt, anhand vorhandener Geodaten neue Geodaten wie Flächen, Linien oder Punkte zu erstellen und diese mit Meta-Daten zu versehen. Wichtig ist, dass das Tool es dem Nutzer erlaubt, Linien entlang bereits vorhandener Linien zu zeichnen. Hat man beispielsweise bereits die Stadtgrenzen einer Stadt in den Editor geladen, so ist es nicht mehr nötig die äußeren Stadtteilgrenzen nochmals zu zeichnen. Nur die inneren Stadtteilgrenzen müssen gezeichnet werden und die äußeren Stadtteilgrenzen können aus den vorhandenen Stadtgrenzen übernommen werden. Dasselbe gilt auch für Straßenzüge. Möchte man zum Beispiel Flächen oder Routen entlang bereits vorhandener Straßen zeichnen, so können diese in den Editor geladen werden und als Teil der der Fläche oder Route übernommen werden. Alle in dem Editor erzeugten Daten können auf der Editor- Plattform gespeichert werden und anderen Nutzern zur Verfügung gestellt werden.

An wen richtet sich Dein Tool?

Das Projekt richtet sich an alle, die mit Geodaten arbeiten. Für Journalisten kann dieses Tool sehr wichtig sein um schnell und einfach eigene Visualisierungen zu erstellen. Mitarbeiter in der Verwaltung können das Tool nutzen um für die Bürger genaue Karten mit bestimmten Versorgungsgebieten zu kennzeichnen. Geodaten-Enthusiasten sollen das Tool nutzen können um beispielsweise Wanderrouten zu zeichnen und anderen zur Verfügung zu stellen. Auch Blogger, die häufig in ihren Blogs Geodaten verwenden sollen mit dem Tool neue Möglichkeiten erhalten um ihre Besucher zu informieren und ihnen die Geodaten in offenen Formaten zum Download anbieten.

Logo: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
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