Foodsharing

Raphael Wintrich  

Welches Problem willst Du mit Deinem Projekt lösen?

Mit der foodsharing-Plattform organisieren sich mittlerweile regelmäßig 20.000 Foodsaver, die mit mehr als 2.700 Unternehmen kooperieren. Seiher gab es über 400.000 Abholungen und somit wurden insgesamt knapp 6 Mio. Kilogramm Lebensmittel vor der Tonne bewahrt. Die aktuelle Software ist durch anfänglichen „quick & dirty code“ nicht für die Veröffentlichung geeignet. Um die zukünftige Entwicklung und Organisation von allen foodsharing-Prozessen sicherzustellen, brauchen wir eine Open-Source-Anwendung, um auch weiteren Entwicklern die Mithilfe zu ermöglichen. Darüber hinaus braucht es weiterhin guten Support für Bugs und neue Features.

Wie löst Dein Projekt das Problem?

Der Quellcode der foodsharing-Plattform soll quelloffen sein, damit engagierte Entwickler aus den Nutzer-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz die Plattform mitgestalten können und somit die Stabilität von foodsharing auch weiterhin und langfristig gewährleistet ist.

An wen richtet sich Dein Tool?

Foodsharing ist ein Civic-Tech-Tool und spricht vor allem Menschen an, die an ökologisch nachhaltigen Alternativen interessiert sind, aber wir beobachten, dass foodsharing auch sehr hilft, Menschen, die in diesem Thema noch gar nicht informiert sind, die Augen zu öffnen. Alle Menschen profitieren von foodsharing durch die große Reichweite und Sensibilisierung zu den Themen Verschwendung vs. Nachhaltigkeit, und manche profitieren ähnlich wie bei der Tafel von den geretteten Lebensmitteln an sich (plus dem Gefühl etwas Gutes zu tun, und nicht in erster Linie „bedürftig“ zu sein), und die dadurch deutlich geringeren Lebenskosten.

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