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docLoop-OER

Andreas Pittrich  

Welches Problem willst Du mit Deinem Projekt lösen?

Offene Lehrwerke (OER) schaffen mehr Diversität, indem sie grundsätzlich jede*r die Mitarbeit ermöglichen, verlangen aber ihrerseits hohe technische Vorkenntnisse (LaTeX, git, …). Lernenden wird es so unnötig schwer gemacht ihr Feedback in die Lehrwerke einfliessen zu lassen. Es steht außer Frage, dass Menschen ohne technische Detailkenntnisse gute Verbesserungsvorschläge machen können. DocLoop-OER soll diesen Menschen ermöglichen, ihr Wissen in die Erstellung Offener Lehrwerke einfließen zu lassen.

Wie löst Dein Projekt das Problem?

Docloop-OER schließt die Lücke zwischen Issue-Tracking-Systemen auf der Autorenseite und Kommentarsystemen auf der Leserseite. Für Autor*innen ist Issue-Tracking (github, bitbucket, gitlab) mit Tags, Milestones und Assignees wertvoll; Leser*innen auf der anderen Seite haben kein Interesse, sich in die einzelnen Systeme einzuarbeiten. Es gibt zwar bereits Lösungen zur Online-Annotierung von Dokumenten (PaperHive, hypothes.is); diese haben aber keine Verbindung zu Autorenwerkzeugen. Docloop-OER wird eine Brücke bauen, die Leserkommentare mit Issue-Tracking-Systemen verbindet. So können Leser*innen entspannt während des Lesens kommentieren, ohne sich um die Feinheiten von Bugreporting zu kümmern, und ihr Feedback wird dennoch reibungslos in den Workflow der Autor*innen integriert.

An wen richtet sich Dein Tool?

Autor*innen erhalten strukturiertes Feedback, das zu besseren Dokumenten führt. Leser*innen bekommen einfachere Möglichkeit, am Entstehungsprozess teilzunehmen.

Logo: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Logo: Open Knowledge Foundation Deutschland