Projektstatus: In Arbeit

Collabovid

Wir bauen eine Kollaborationsplattform für den wissenschaftlichen Austausch über Publikationen zum Coronavirus.

#wirvsvirus 
Collabovid

Welches Problem im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie möchtet ihr mit eurem Projekt lösen?

Von Mitte Januar bis Mitte Mai 2020 sind allein auf den Preprint-Servern medRxiv und bioRxiv mehr als 3000 Forschungsartikel zu den Themen Covid-19 und SARS-CoV-2 erschienen. Die Artikel sind meistens Vorveröffentlichungen, die noch keinen offiziellen Peer-Review-Prozess durchlaufen haben.

Als Wissenschaftler*in ist es kaum möglich, alle neuen Veröffentlichungen durchzusehen, semantisch einzuordnen, zu bewerten und mit anderen Publikationen in Verbindung zu bringen. Dieses Problem wollen wir lösen und den Prozess der Durchsuchung, Klassifizierung und Einordnung der Vorveröffentlichungen vereinfachen.

Wie geht ihr das Problem an?

Collabovid ist eine Plattform, die verschiedene Features zur Durchsuchung von wissenschaftlichen Publikationen zu COVID-19 und SARS-CoV-2 anbietet. Neben den Titeln und Autor*innen der Veröffentlichungen sollen sich auch deren Abstracts und Inhalte durchsuchen lassen.

Ein Hauptmerkmal ist die semantische Suche, bei der der Inhalt der Publikation berücksichtigt wird. Eine Ähnlichkeitssuche soll zu jedem Artikel ähnliche Artikel anzeigen und eine Klassifizierung der Artikel ordnet schon jetzt alle Artikel in verschiedene relevante Themengebiete ein. Weiterhin soll ein informelles Bewertungssystem für Publikationen sowie eine Anzeige von viel diskutierten Arbeiten geschaffen werden.

An wen richtet sich das Tool?

Unser Projekt richtet sich länderübergreifend an Wissenschaftler*innen und andere Interessierte wie Wissenschaftsjournalist*innen, die sich mit dem Coronavirus beschäftigen. Diesen wird ein kostenfreies Tool zur Unterstützung bereitgestellt, um den aktuellen Stand der Forschung zu überblicken und relevante Artikel zu Fragestellungen zu finden.

Um Collabovid in der internationalen Wissenschafts-Community bekannt zu machen, wollen wir uns direkt an Universitäten und Autor*innen der Artikel wenden sowie unser Tool auf verschiedenen Plattformen bewerben.

Team

Jonas Dippel, Yannic Lieder, Eike Niehs, Michael Perk, Moritz Pfister