b3scale

Wir verbessern den Betrieb von BigBlueButton-Clustern.

Annika Hannig
#Round9  #Datenschutz/Souveränität  #Softwareinfrastruktur 

Welches Problem wollt ihr mit eurem Projekt lösen?

Seit Beginn der Covid-19 Pandemie wurde der Bedarf an Lösungen für den digitalen remote-Unterricht kontinuierlich größer. Proprietäre Softwarelösungen oder Cloudservices wie Zoom haben im letzten Jahr für Bildungs- und Schuleinrichtungen einen schnellen Einsatz für Videokonferenzen ermöglicht. Sie sind jedoch kostenintensiv und weisen erhebliche datenschutzrechtliche Probleme auf – die Open-Source-Videokonferenz-Software BigBlueButton (BBB) stellt eine datensparsame und kostengünstige Alternative dar.

Aktuell lässt die Performanz der Software in Teilen zu wünschen übrig, weil die Serverlast ungleichmäßig verteilt ist. Dies kann dazu führen, dass weniger Menschen BBB nutzen.

Wie löst euer Projekt das Problem?

Mit b3Scale möchten wir eine Neuentwicklung des von BBB genutzten Lastverteilungs-Tools Scalelite erreichen. Eine bedarfsgerechte Lastverteilung bedeutet einen Performancegewinn. Damit wird BBB im Verbund unter Nutzung von Synergien kostengünstiger und zuverlässiger für Schul- und Bildungseinrichtungen.

So kann BBB komfortabel in großen Clustern betrieben werden. Die Kosten für Installationen und Betrieb werden fair auf die nutzenden Instanzen verteilbar. Auf diese wird mit b3scale der Betrieb von BBB-Instanzen erheblich verbessert.

An wen richtet sich euer Tool?

Zielgruppen sind Schulen und Bildungseinrichtungen bzw. deren Servicebetreiber, die mit einem wachsenden Bedarf an digitalem remote-Unterricht rechnen.

Zusätzlich greifen viele Menschen auch im (Arbeits-)Alltag verstärkt auf Videokonferenzen zurück. Konkret lassen sich große Konferenzen weltweit nennen, die BBB verwenden und durch das komfortables Scaling über b3scale die Vorteile wie die kostensenkende Wirkung und faire Verteilung des Verbunds nutzen können.