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Wir fördern Public Interest Tech

Die Bewerbungsphase läuft bis zum 30. September 2020.

Systemische Herausforderungen, konkrete Lösungen – gemeinsam erproben wir neue Wege für technische und soziale Innovation: Der Prototype Fund unterstützt Hacker*innen, Datenjournalist*innen und andere kreative Software-Entwickler*nnen mit einer Anschubförderung dabei, Ideen vom Konzept in die Beta-Version umzusetzen.

Als einzelne Entwickler*innen oder kleine interdisziplinäre Projektteams erhaltet ihr vom BMBF über sechs Monate bis zu 47.500 Euro.

Mit der Förderung könnt ihr Code schreiben und den Prototyp eurer Software entwickeln. Zusätzlich vernetzen wir euch mit Tech- und anderen relevanten Communities, unterstützen euch mit Coachings und beraten euch in der Projektumsetzung und Kommunikation.

Bewerbt euch – als Entwickler*in oder in einem kleinen Team – mit eurer Idee für Open-Source-Software bis zum 30.09.2020 für die 9. Runde des Prototype Fund.

Im Trendreport zur themenoffenen* Runde 9 haben wir uns u. a. mit dem Thema europäische Digitale Souveränität, Innovationen in der Protokollschicht sowie mit Maintenance als Voraussetzung für Innovationen beschäftigt.

Als soziotechnische Schwerpunktthemen der letzten Zeit sind uns der Zusammenhang zwischen Protestkulturen und Technologien sowie Hass gegen Frauen sowie andere, z. B. ehtnische oder soziale Gruppen, im Internet (unangenehm) aufgefallen.

Weitere mögliche Handlungsfelder sind u. a.:

  • unvoreingenommene und datenschutzfreundliche Discovery von Inhalten und Diensten,
  • Internet Hardening, also das Stärken des Internets gegen Angriffe und Sicherheitsmängel,
  • Interoperabilität,
  • Sicherung und Umsetzung der Rechte, des Schutzes und der Reputation von Endnutzer*innen (bzw. deren Empowerment),
  • alle (sozio-)technischen Felder im Bereich Public Interest Tech, die euch als Entwickler*innen und Zivilgesellschaft wichtig sind.

Ob neues Tool oder innovativer Einsatz: Für uns ist klar, dass alle Innovationen im öffentlichen Interesse anpassbar und zugänglich bleiben müssen. Deshalb fördern wir ausschließlich Open-Source-Projekte. Wir wollen gemeinsam herausfinden, wie Technologien so entwickelt werden können, dass sie der Gesellschaft nutzen. Dabei interessiert uns auch, wie wir auf dem Weg dorthin Bürokratie reduzieren, Communities aufbauen, Skillsharing und Lernen fördern können.

Den Trendreport zur 9. Förderrunde findet ihr hier.

Hier geht es zu unseren FAQ.

*Themenoffene Ausschreibung bedeutet, dass ihr uns, solange ihr (und wir) eure Idee in einen unserer vier Förderschwerpunkte Civic Tech, Datensicherheit, Data Literacy oder Softwareinfrastruktur einordnen können, gerne mit Prototypen-Skizzen überraschen dürft, die im Trendreport nicht explizit angesprochen wurden. Wichtig ist außerdem, dass es sich um Technologien mit Gemeinwohlbezug handelt. Public Interest Tech haben wir hier für euch definiert. Eine gute Idee davon, wie sie in der praktischen Anwendung aussieht, geben euch unsere aktuellen und ehemaligen Förderprojekte.

5,75 Mio. €

BISHER BEWILLIGT

140

GEFÖRDERTE PROJEKTE

47.500€

MAX. FÖRDERUNG PRO PROJEKT

Public Interest Tech

Entwickler*innen aus der Zivilgesellschaft gestalten Technologien, die die Bedürfnisse der Nutzer*innen in den Mittelpunkt stellen und frei verfügbar sind. Diese bilden - unabhängig von ihrer (finanziellen) Verwertbarkeit - die Grundlagen unseres (digitalen) Zusammenlebens und schaffen gesellschaftlichen Mehrwert.

Förderung

Gefördert werden selbstständige Programmierer*innen und kleine Teams, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Jedes Projekt wird mit maximal 47.500€ unterstützt. Von 2016 bis 2024 werden in 16 Förderrunden jeweils bis zu 25 innovative Projekte gefördert.

Zeitrahmen

Für die Umsetzung vom Konzept bis zum Prototyp habt ihr 6 Monate Zeit.

Open Source

Eure Ergebnisse müssen unter einer Open-Source-Lizenz öffentlich zugänglich gemacht werden.